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Die traditionelle japanische Innenarchitektur inspiriert die zeitgenössische Design-Welt durch ihre schlichten Formen, Verbundenheit mit der Natur und Zusammenhang mit der Zen-Philosophie. Linie, Form, Raum, Licht und Material sind die grundlegenden und einzigen Gestaltungselemente in der japanischen Ästhetik. Es wird großen Wert darauf gelegt, unnötige Innenwände zu eliminieren, damit man den Raum öffnen und einen organischen Fluss zwischen den einzelnen Innenräumen ermöglichen kann. Man nimmt an, dass die Konzentration auf Funktion und Schlichtheit, alle Elemente auf die einzig und allein notwendigen reduziert. Japanische Architekten wie Tadao Ando oder Arata Isozaki setzten dieses Konzept um, indem sie mit einfachen Materialien, Harmonie und Natur jonglierten, um einen einzigartigen Dialog zwischen der Umgebung, dem Gebäude und vor allem seinem Inneren herzustellen. Im folgenden Text schauen wir uns näher Ideen an, die der Essenz dieses kompromisslosen Minimalismus in japanischen Innenräumen treu bleiben.

Japanischer Wohnstil

Die Grundlage für die Gestaltung japanischer Innenräume sind Referenzen zur bereits erwähnten Philosophie des Zen-Buddhismus. Dies ist die Quelle der Schlichtheit, Harmonie und Liebe zur Natur - Merkmale, durch die traditionelle japanische Häuser gekennzeichnet sind. Der Buddhismus setzt auch die Grundlagen der Kunst der Raumanordnung - Fähigkeiten, die die Japaner bis zur Perfektion gemeistert haben. Die richtige Anordnung von Raum und Element bestimmt den richtigen Durchfluss von Luft, Licht und Energie. Nach den Prinzipien des Fengshui beeinflusst die Energie der Umgebung unmittelbar das menschliche Leben - auch außerhalb des Hauses. Die Japaner müssen, auch aufgrund der spezifischen Bebauung und der für japanische Städte typischen Dichte der Bebauung, sparsam mit dem Raum umgehen.

japanischer einrichtungsstil
Fototapete Zen

Water Garden

Fototapete nr: 122679

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Japanischer Stil: Innenräume aus dem Land der Kirschblüten Betrachter

In der japanischen Kultur gibt es keinen Platz für den Zufall. Der japanische Stil eines Interieurs verlangt, dass alle seine Elemente sich gegenseitig ergänzen und eine zusammenhängende Einheit bilden. Das gleiche Prinzip gilt für die japanische Innenarchitektur, die einen minimalistischen, harmonischen Charakter widerspiegelt und sich durch außergewöhnliche Symmetrie, Zusammenhalt und Balance heraushebt. Man nimmt an, dass sich die wahre japanische Ästhetik von der Schlichtheit ableitet, die in den von buddhistischen Mönchen eingerichteten Lese- und Meditationsräumen zu finden ist. Ihre asketische Strenge ist zu einer Inspirationsquelle für das traditionelle japanische Haus geworden, das wir aus historischen Belegen kennen. Obwohl die Häuser der zeitgenössischen Japaner von den Welttrends beeinflusst werden, inspirieren alte Traditionen immer noch diejenigen, die von der japanischen Kultur fasziniert sind.

Japanischer Stil für zu Hause

Eine der grundlegenden Voraussetzungen des japanischen Stils in der Innenraumgestaltung ist der Lichtfluss, der u. a. durch traditionelle Fusuma - Schiebetüren - und Shōji - Schiebewände - erreicht wird. Traditionelle Fusuma-Türen sind aus Holz und dünnem, lichtdurchlässigem Washi-Papier gefertigt. Ihre Oberfläche hat manchmal subtile Malereien, die eine zusätzliche Dekoration des Interieurs bilden. Die Hauptfunktion dieser Türen ist jedoch die Trennung von Wohnungsbereichen, deren Zweck je nach Tageszeit variieren kann. Dies ist besonders in kleinen Wohnungen wichtig, wo die Räume oft mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen müssen. Heutzutage wird das japanische Papier oft durch praktische Glaspaneele ersetzt. Die Bescheidenheit und Natürlichkeit der japanischen Inneneinrichtungen kommt auch in den Farben zum Ausdruck. In den meisten japanischen Häusern dominieren Naturfarben: helle Brauntöne, Beigfarben und warme Grauschattierungen. Monochromes Design wird manchmal mit stärkeren Akzenten in feurigen Farben: Rot, Gold, Gelb oder Orange durchbrochen oder mit grünen Tönen verfeinert z. B. in Form von Bonsai-Bäumen. Zurückhaltende Anordnungen können auch Kontraste haben - meist Kombinationen aus Schwarz oder Dunkelbraun und Weiß oder Rot. Alle Elemente müssen jedoch einheitlich, ausgewogen und symmetrisch bleiben.
Die Japaner beschränken die Anzahl der Möbel auf das absolute Minimum und verstecken die Geräte sehr gekonnt. Auch die Höhe der Ausstattung ist minimal - typische japanische Möbel sind nahe am Boden platziert, das beste Beispiel dafür sind die charakteristischen Chabudai-Tische, bei denen die traditionellen Teezeremonien stattfinden. Anstelle von Betten findet man in japanischen Häusern Woll- oder Futonmatratzen aus Baumwolle, die auf den Tatami-Matten liegen und tagsüber hochgeklappt oder zusammengerollt werden, sodass sie keinen nutzbaren Platz besetzen. Wenn Sie sich jedoch ein Leben ohne ein bequemes Bett und einen großen Esstisch nicht vorstellen können und trotzdem eine asiatische Atmosphäre in Ihrer Wohnung erschaffen möchten, entscheiden Sie sich für natürliche Materialien wie Holz oder Bambus, einfache Formen und gedämpfte Farben. Runden Sie die klassischen Möbel mit einem niedrigen Couchtisch, niedrigen Regalen und einer Kommode ab. Wanddekorationen im japanischen Stil sind ein perfekter Weg, statt auf die Quantität, auf Integrität des gesamten Interieurs zu setzen. Ein zeitloses Kunstmotiv, wie z. B. Die Große Welle vor Kanagawa, wird den Raum perfekt ergänzen und einen Hauch Japan in unseren Innenraum bringen.

Ost und West daheim das Best, aber nur dann, wenn das Heim entspannend und gemütlich ist. Die Japaner beherrschen das perfekt - sie sind Weltmeister im Gestalten einer behaglichen und erholsamen Atmosphäre. Die beruhigende Wirkung von Holzmöbeln und die gekonnte Verbindung von funktionellem Design und Komfort lassen immer mehr Designer Europas die Grundlagen dieses Stils in ihre Entwürfe einfließen. In unserem Artikel konzentrierten wir uns auf einige interessante Ideen und Grundlagen des japanischen Einrichtungsstils. Seien Sie kreativ und nutzen Sie diese Lösungen bei der Gestaltung Ihrer Wohnräume.

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